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Grußwort des Bezirksbereitschaftsleiters

Ansprechpartner

Michael Raut

Bezirksbereitschaftsleiter

Terrorismus, Amok, Schadensbewältigung, Schadensbegrenzung, Naturkatastrophen, Technische Katastrophen, Zivilkatastrophen, Großunfälle, Massenkarambolagen, Worte unserer Zeit, schreckliche, schlimme Worte aber real.

Die Bereitschaften im Bayerischen Roten Kreuz und der daraus resultierende Katastrophenschutz stehen wahrscheinlich vor den größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Schlagwörter wie Terror und Amok, neu auszurichtender Katastrophenschutz beherrschen seit Wochen und Monate die öffentliche Diskussion und Entwicklung.

Die Bereitschaften als eine Gemeinschaft im Bayerischen Roten Kreuz, einer Organisation und Institution mit starken Traditionen ist auch nicht von dem Wandel in Form neuer Risiken verschont geblieben. Damit setzen Sie sich und wir uns auseinander, das ist unsere Profession, das ist unsere Aufgabe. Der Bezirksausschuss in Schwaben sowie der Landesausschuss der BRK Bereitschaften möchten sich neuen Wegen nicht verschließen. Alle seine Entscheidungen und Maßnahmen werden aber am langfristigen und dauerhaften Erhalt eines effizienten und flächendeckenden BRK Hilfeleistungssystems in Bayern ausgerichtet sein. Der Erhalt der Freiwilligen, der BRK Bereitschaften als Fundament und Garant des Rettungs- Sanitäts- und Katastrophenschutzwesens in Bayern ist aus unserer Sicht unverzichtbar.

Es geht dabei nicht um die Eigeninteressen der BRK Bereitschaften, es geht vielmehr um den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger im Freistaat Bayern, der mit seinen finanziellen Einschränkungen den vorhandenen Standard nicht halten lassen.

Verantwortung wahrnehmen und erkennen

Die Auseinandersetzung mit den Problemen der Schadensbewältigung und der Schadensprophylaxe für sich ständig erweiternde Risikobereiche unseres Lebens gehören zu den Aufgaben aller Führungskräfte in Behörden und Einsatzdiensten, die mit Gefahrenabwehr zu tun haben.

Das Großunfallsymposium der BRK-Bereitschaften in Schwaben fußt auf einer langen Geschichte – angefangen mit diversen Fachdienstlagern auf Bezirksebene, ist das GUS inzwischen zu einer renommierten Großveranstaltung/Übung geworden, das auch wegen der anspruchsvollen Übungsszenarien und realitätsnahen Perfektion weit über die Grenzen Bayern hinaus bekannt ist. Hiermit wollen wir der Bevölkerung klar signalisieren, dass sich die Bereitschaften des Bayerischen Roten Kreuzes am Zeitgeschehen orientieren und alles erdenklich Mögliche dafür tun, um zeitgerechte Hilfe zu leisten, wenn es darauf ankommt. Die an uns gestellten Aufgaben werden heute zutage immer schwieriger, und so hoffen wir auch ein Stück weit auf die Akzeptanz der Bevölkerung, um so den Wert –den Wert jedes einzelnen BRK- Helfers- auch schätzen zu können.


Der Bodelsberg bietet uns hier, und speziell für den Kontext des GUS 2018 „Terror und Amok“,
einmalige Möglichkeiten, unsere Einsatzkräfte zu trainieren, sie zu fördern, aber auch gleichermaßen zu fordern!


Nicht weniger wichtig ist es, dass auch die Politik durch ihr Erscheinen hinter die Kulissen unserer Arbeit blicken kann; dieses sogar im speziellen Fall VOR der sich bietenden Übungslage, um ermessen zu können, welche Maßnahmen es zu treffen gilt, wenn unsere BRK‘ler in einen solchen Einsatz gehen. Und was nicht zu kurz kommen darf bei allem Ernst und bei aller Disziplin, ist die Kameradschaft: das GUS bietet uns eine Plattform, langjährige Kameradschaften, ja sogar Freundschaften über Ortsgrenzen, über Hilfsorganisationsgrenzen hinaus zu pflegen, oder neue Kontakte zu knüpfen. Dies
ist im Ernstfall ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Vorteil, der nicht außer Acht gelassen werden soll und darf.


Allen Einsatzkräften, Leitungs- und Führungskräften wünsche ich eine erfolgreiche Großübung, dass Mensch und Material nicht zu Schaden kommen und darf mich bei allen Beteiligten schon jetzt bedanken für die Mühen und den organisatorischen Aufwand, den ein solches Großprojekt mit sich bringt – das verdient größten Respekt und Anerkennung.